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Werner Hartwig

Alphabetische Liste (KSCV)

Werner Hartwig

Werner Hartwig

Neoborussia Halle EM, Saxonia Frankfurt/Konstanz EM, Ratisbonia, Thuringia Jena

* 28. 8. 1904
† Jena 13. 12. 1995

Gymnasium in Jena und Halle, 1924 Abitur, studierte Rechtswissenschaften und Volkswirtschaftslehre in München, Halle, Innsbruck und Jena, 1928 1. juristische Staatsprüfung, 1930 Promotion zum Dr. jur. utr., Fakultätsassistent in Jena und Berlin, Anwaltsvertreter, Richter am Landgericht Weimar, trat Ende 1933 in den Postdienst ein, Postassessor, Postrat und Oberpostrat, bis 1942 Referent bei den Reichspostdirektionen Leipzig und Berlin, 1943 Leiter der Hauptverwaltung der Forschungsanstalt der Deutschen Reichspost in Berlin. Das Kriegsende erlebte er in der verlagerten Dienststelle in Mecklenburg. Nach Entlassung aus dem Internierungslager war H. ab Juli 1945 im Auftrag der amerikanischen Militärregierung mit postalischen Abwicklungs- und Aufbauarbeiten beschäftigt. Im November wurde er Oberpostrat bei der Reichspost-Oberdirektion für die britische Zone in Bad Salzuflen, im Januar 1946 von Hamburg aus mit dem Wiederaufbau des Postsparkassendiensts beauftragt. Nach Erledigung der durch die Währungsreform entstandenen Umstellungen wurde er Abteilungsleiter bei der Oberpostdirektion Braunschweig. 1950 kam er wieder zur Oberpostdirektion Hamburg und wurde 1960 Oberpostdirektor und Leiter des Postamts 7, 1967 Abteilungspräsident für besondere Aufgaben bei der Landespostdirektion Berlin, 1968 Personalchef der Oberpostdirektion Hamburg, die 35.000 Bedienstete und 13.000 Ruheständler betreute. 1969 Oberpostdirektionsvizepräsident. Ende August 1969 a. D. in Hamburg – 1969 Bundesverdienstkreuz 1. Klasse.

H. wurde im WS 1924/25 bei Neoborussia Halle aktiv, 1926 rec., H. war seit 1933 Vorstandsmitglied des AHV der Neoborussia und ab 1948 AH-Vorsitzender. Auf seine Anregung rekonstituierte der Hallenser SC 1949 in Hannover und traf die Vorbereitungen für die Stiftung des Corps Saxonia Frankfurt (jetzt Konstanz), deren Gründungsphilister er 1949 war. Er war seither stellv., zeitweilig auch 1. Vorsitzender des AHV, Schriftleiter der Neupreußen-Zeitung seit 1933 und des Sachsenblatts 1956 bis 1966. Neoborussia ernannte ihn 1954, Saxonia 1959 zum Ehrenmitglied. 1952 erhielt er außerdem das Band der Ratisbonia, 1972 das der Thuringia Jena.  H. war Vorstandsmitglied der AHSC zu Jena, Leipzig, Berlin, Braunschweig und ab 1939 Vorsitzender des AHSC Hamburg. Ab 1925 nahm er - mit einer Ausnahme - an sämtlichen Congressen in Bad Kösen, Weinheim und Würzburg teil. 1954 veröffentlichte H. eine Geschichte des Academischen Clubs zu Hamburg. Ab ab 1958 war er stellv. Mitglied des Gesamtauschusses des VAC für den GBZ Norddeutschland, ab 1958 ord. Mitglied. Der AHSC Hamburg ernannte ihn 1975 zum Ehrenmitglied. 1978 erhielt er die VAC-Silberschale.

Literatur: H. Reimers: Vizepräsident Dr. Werner Hartwig Neoborussiae-Halle EM, Saxoniae-Frankfurt EM, Ratisboniae 65 Jahre, DCZ 71 (1970), S. 39-41 [mit Bild]; DCZ 76 (1975), S. 92; Verdiente Kösener Corpsstudenten, EuJ 20 (1975), S. 179; Karl Vogel: Werner Hartwig ... 75 Jahre, DCZ 80 (1979), S. 129f.; Oswald Heddaeus: Werner Hatwig Neoborussiae-Halle EM, Saxoniae-Frankfurt (Main) zu Konstanz EM, Ratisboniae, Thuringiae-Jena zu Hamburg 80 Jahre alt, DCZ 85 (1984), S. 188; In Memoriam Werner Hartwig, Der Corpsstudent 4/1996, S. 172f.

 

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