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Oskar Scheunemann

Alphabetische Liste (KSCV)

Oskar Scheunemann

Oskar Scheunemann

Guestphalia Marburg EM, Frankonia Prag EM

* Liegnitz 18. 5. 1890
† Bonn 22. 4. 1972

Abitur 1911 in Posen, Studium der Germanistik, Englisch, Französisch und Philosophie in Marburg, Edinburgh, Halle und Breslau, 1914 als Kriegsfreiwilliger, zuletzt Leutnant d. Res. 1919 wissenschaftliche Prüfung für das höhere Lehramt, Dez. 1920 pädagogische Prüfung. Studienassessor in Marburg, Hersfeld und Senftenberg, ab 1923 in Berlin, 1926 Studienrat am Lyzeum mit deutscher Oberschule und Frauenschule in Berlin-Zehlendorf, 1935/36 zur Reichsstelle für Schulwesen in Berlin-Schöneberg abgeordnet, 1941  Oberstudienrat und Fachberater bei der Schulaufsichtsbehörde im Oberpräsidium Berlin. Ab 1945 wieder am Lyzeum, 1953 im Ruhestand.

Sch. wurde 1911 bei Guestphalia Marburg renonciert, 1912 recipiert und als IdC philistriert. 1919 erhielt er das Band zurück. Von 1936 bis 1949 war er AH-Vorsitzender der Guestphalia Marburg, die ihm 1958 die Ehrenmitgliedschaft verlieh. 1934 wurde er Mitglied der Frankonia Prag, wo er 1967 ebenfalls Ehrenmitglied wurde.

Ab 1933 war Sch. Mitglied der Historischen Kommission des KSCV, später auch Beauftragter des VAC-Vorstandes für Verbandsstatistik und von 1959 bis 1967 Schriftleiter der Deutschen Corpszeitung. 1965 gab er die 5. Auflage des Handbuchs des Kösener Corpsstudenten mit heraus. Seit 1935 war er regelmäßiger Teilnehmer an den Deutschen Studentenhistorikertagungen und dort auch mehrfach Referent. Von 1954 bis 1971 war er Beauftragter für Verbändestatistik im Convent Deutscher Akademikerverbände (CDA). 1965 wurde er für seine hervorragenden Verdienste um das Korporationsstudententum mit der Fabricius-Medaille ausgezeichnet. Im gleichen Jahr erhielt er die Silberschale des VAC, 1966 die Rudelsburg-Plakette für seine Verdienste um die corpsstudentische Geschichtsforschung.

Veröffentlichungen: Ueber die studentischen Korporationsverbände, DCZ 48 (1931/32), S. 46-51; Unsere Verluste des zweiten Weltkrieges, DCZ 4/1953, S. 4-10; Die Nachwuchsentwicklung an den deutschen Hochschulen, DCZ 59 (1958), S. 19-21; Kösener Corpslisten 1960, DCZ 59 (1958), S. 12; Die zahlenmäßige Entwicklung des Kösener SC-Verbandes 1848-1935, EuJ 3 (1958), S. 50-73; Zehn Jahre freie Universität Berlin, DCZ 69 (1960), S. 193f..; Wilhelm II. Deutscher Kaiser, König von Preußen Borussiae Bonn zum 100. Geburtstag, DCZ 60 (1959), S. 1-3; Offene Korporationen in Deutschland 1910-1960, DCZ 62 (1961), S. 244-246; Dr. Wilhelm Fabricius, Der Convent 10/1961, S. 256-259; Die zahlenmäßige Entwicklung des Kösener SC-Verbandes 1951-1961, EuJ 6 (1961), S. 67-72; Statistik als Teil der Hochschulkunde, DCZ 63 (1962), S. 244-247; Die zahlenmäßige Entwicklung des Kösener SC-Verbandes. 3. Teil (1961-1965), EuJ 12 (1967), S. 169-172; Die zahlenmäßige Entwicklung des Kösener SC-Verbandes. 4. Teil (1966-1970), EuJ 15 (1970), S. 18-193.

Literatur: W[erner] Barthold: Zum Ausscheiden von Oskar Scheunemann ... aus der Arbeit des Convents Deutscher Akademikerverbände (CDA), DCZ 73 (1972), S. 99f.; Oskar Scheunemann Guestphaliae Marburg EM, Frankoniae Prag EM †, DCZ 73 (1972), S. 160; Robert Paschke: Oskar Scheunemann, EuJ 18 (1973), S. 208f.

 

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