Herbert Kessler
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- Kategorie: Biographien WSC
- Veröffentlicht: Freitag, 16. September 2011 21:35
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Herbert Kessler
Suevo-Guestphalia München
* Mannheim 8. 12. 1918
† Ebd. 8. 11. 2002
Sohn eines Druckereibesitzers, Teilnahme am Zweiten Weltkrieg als Offizier, stud. jur. in München, Rostock und Heidelberg. 1944 erste, 1950 zweite juristische Staatsprüfung. 1945 Promotion zum Dr. jur. über das studentische Verfassungsrecht. War bis 1983 Rechtsanwalt in Mannheim. 1972 Schiller-Plakette der Stadt Mannheim, 1983 Bundesverdienstkreuz, 1987 Verleihung des Professorentitels durch das Land Baden-Württemberg.
K. wurde während seines Studiums in München im Wintersemester 1941/42 Mitglied der Kameradschaft "Houston Stewart Chamberlain" und 1944 in die Altherrenschaft übernommen. Am 10. 3. 1948 erhielt er das Band der Guestphalia München, die im Juli 1963 mit Suevo-Salingia zu Suevo-Guestphalia fusionierte. Wegen Kriegsbeschädigung wurde er von der Mensur befreit. Bis 1989 war Kessler über vierzig Jahre lang Schriftleiter des CDA-Organs "Der Convent" und in dieser Zeit auch reger Mitarbeiter im Arbeitskreis der Studentenhistoriker im CDA. Von 1966 bis 1969 übernahm er den Vorsitz des CDA. Daneben war er ständiger Beirat und Repräsentant der 1963 von ihm gegründeten Humboldt-Gesellschaft für Wissenschaft, Kunst und Bildung. Auch für den WSC war er in verschiedenen Funktionen engagiert, unter anderem als langjähriger Schriftleiter der "Wachenburg". 1969 wurde er mit der Fabricius-Medaille des CDA ausgezeichnet. Der WVAC ehrte ihn mit der Verleihung der Wachenburg-Medaille und des Ehrentellers des WVAC.
Veröffentlichungen: Corpsstudententum - Provokation, Relikt oder Antwort, Wachenburg 25 (1977), S. 121-127; Die akademischen Korporationen und Europa, Wachenburg 27 (1979), S. 137-139.
Literatur: Klaus Gerstein: Nachruf für Herbert Kessler Suevo-Guestphaliae München (WSC), EuJ 48 (2003), S. 337-339; Wulf Thommel: Professor Dr. jur. Herbert Kessler Suevo-Guestphaliae, CORPS 2/2003, S. 36.

Eine neue Partialsynthese von Terpenbasen und –alkoholen“. Sein Berufsweg führte ihn zunächst zu den Siemens-Plania-Werken und das Referat Kraftstoffe des Heereswaffeamtes Berlin. Im Frühjahr 1937 trat er in den damaligen Benzolverband (heute ARAL AG) in Bochum ein. Nach Kriegseinsatz in Polen, Frankreich und Rußland, bei dem er mit dem Kriegsverdienstkreuz 1. Kl. m. Schw. ausgezeichnet wurde, und amerikanischer Gefangenschaft trat er nach dem Krieg wieder bei der ARAL ein und erhielt 1948 Handlunsgvollmacht, 1952 Prokura. 1954 wurde er Direktor, Chefchemiker und Leiter der gesamten ARAL-Forschung. 1970 trat er in den Ruhestand. H. hatte zahlreiche Ehrenämter in der Mineralölwirtschaft. Er war unter anderem Mitglied des Beirats und des Vorstandes der Deutschen Gesellschaft für Mineralölwirtschaft und Kohlechemie (DGMK) und von 1966 bis 1969 Leiter der Bezirksgruppe Rhein/Ruhr.