Aus den Beständen

Manfred von Schaewen

Manfred von Schaewen

Bavaria Stuttgart EB Stauffia Stuttgart IdC

* Metgethen, Ostpreußen 19 4. 1930
† ... 22. 4. 2014

Übersiedelte nach dem Abitur, das er 1949 in Cottbus ablegte, in die Bundesrepublik und studierte 1951 bis 1957 Volkswirtschaftslehre an der TH Stuttgart und an der Universität Tübingen, Abschluss als Dipl.-Volkswirt. Wissenschaftlicher Assistent beim wirtschaftswissenschaftlichen Seminar der Universität Tübingen. Ab 1.4.1965 im Dienst der Landeshauptstadt Stuttgart, zunächst als Leiter der Abteilung Stadtforschung und Datenanalyse beim Statistischen Amt, ab 1974 Leiter des Statistischen Amtes der Stadt Stuttgart. 1992 im Ruhestand.

v. Schaewen wurde 1952 bei Bavaria Stuttgart acceptiert und 1953 recipiert. Er bekleidete mehrere Chargen, darunter die erste und dritte und war ab 1966 zweiter Vorsitzender, 1981 bis 2001 erster Vorsitzender des AHV der Bavarie, die ihn 1976 Ehrenbursch ernannte. Das Corps Bavaria verlieh ihm die Corpsschleife.

1955 bis 1959 war v. Schaewen Mitglied im Ausschuss für verbandsinterne Fragen des WSC.

Veröffentlichungen: Stuttgart und die Region Mittlerer Neckar (1973)

Literatur: Pedro Pluhar: Manfred von Schaewen, CORPS 1/2015, S. 37

 

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Wilhelm Mohrmann

Wilhelm Mohrmann

Franco-Guestphalia Köln

* Essen ... 1935
† ... 14. 12. 2011

Abitur 1955 in Dortmund, Studium der Betriebswirtschaftslehre an der Universität Köln, Diplom-Prüfung, Steuerberater

M. wurde im WS 1955/56 bei Franco-Guestphalia aktiv, war Vorsitzender des AHV der Franco-Guestphalia und maßgeblich an der Fusion des Corps mit Markomannia Bonn beteiligt. Er engagierte sich über viele Jahre als Vorsitzender der WVAC Köln und war von 1972 bis 1976 Schatzmeister des WVAC-Vorstandes unter Gustav Glunz sowie nach seiner eigenen Amtszeit als langjähriger Kassenprüfer. M. war Beaufdtragter des WVAC im Verband für Studentenwohnheime und zeitweise dessen Vorstzandsmitglied, außerdem Mitglied im Finanzausschuss des WVAC. Besonderer Verdienste hatte er als Initiator des Vereins "Freunde und Förderer der Wachenburg". 1996 wurde er mit der Wachenburgmedaille ausgezeichnet. 2004 wirkte er bei der Neugestaltung des Kuratorium Weinheim Seminar mit und war Gründungmitglied des Vereins "Akademie Weinheim Seminar" (AWS).

Literatur: Peter Brackhahn: Wilhelm Mohrmann, CORPS /2012, S. 37

 

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Paul Dierichs

Paul Dierichs

Montania Clausthal, Suevo-Guestphalia München

* Bochum 14. 9. 1901
† Kassel 3. 11. 1996

D. war Sohn eines Verlegers und Druckereibesitzers in Bochum. Dem Wunsch seines Vaters folgend, studierte er zunächst Hüttenwesen an der Bergakademie in Clausthal. Nach dessen Tod wechselte er zum Studium der Volkswirtschaftslehre an die Westfälische Wilhelms-Universität in Münster. Nach dem Diplom-Examen promovierte er 1928 bei dem Ökonom v. Zwiedineck-Südenhorst am Institut für Zeitungswissenschaft der Universität München mit einer Arbeit zum rheinisch-westfälischen Pressewesen zum Dr. oec. publ. 1929 wurde er Verleger des im eigenen Verlag "Laupenmühlen und Dierichs" in Bochum erscheinenden "Bochumer Anzeigers", den er nach dem Zweiten Weltkrieg in die "Westdeutsche Allgemeine Zeitung" einbrachte. An der WAZ hatte er eine Beteiligung erworben und arbeitete als verantwortlicher Redakteur. In den 1960er Jahren verkaufte D. seine Beteiligung und zog nach Kassel, wo er Druckerei und Verlag der "Kasseler und Göttinger Nachrichten" übernahm.

In Clausthal war D. bei Montania aktiv (rec. 5. 7. 1921). In Münchern wurde er am 19. 1. 1922 bei Suevo-Guestphalia recipiert, Er war langjähriger Schriftleiter der "Wachenburg", die auch in seiner Druckerei gedruckt wurde.

Literatur: Nachruf von Fritz Wengeler, Semesterbericht des Corps Montania Clausthal 104 (1996/97), S. 1f.

 

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Robert Mellmann

Robert Mellmann

Franco-Guestphalia Köln

* Wanne-Eickel ...
† 20 .5. 1981

studierte nach dem Abitur ab 1933 Medizin in Köln und Freiburg i. Br., Staatsexamen in Köln, im Zweiten Weltkrieg Sanitätsoffizier an der Ostfront und beim Afrika-Korps. Nach Kriegsende absolvierte M. die gynäkologische Facharztausbildung am Evangelischen Krankenhaus in Düsseldorf und ließ sich als Frauenarzt in Düsseldorf nieder. Zunächst Belegarzt am Luisenkrankenhaus, wurde er später dort Chefarzt und gab schließlich seine eigene Praxis auf, um mit Kollegen das Luisenkrankenhaus als Mitgesellschafter zu erwerben. M. wurde Geschäftsführer der Krankenhausgesellschaft. Unter seiner ärztlichen und kaufmännischen Leitung erfolgte ein grundlegender Aus- und Umbau des Hauses.

Im SS 1933 wurde M. bei Franco-Guestphalia in Köln aktiv und gehörte damit zur letzten Aktivengeneration vor der Suspension. Er bekleidete die erste und zweite Charge. Nach dem Krieg beteiligte er sich an der Rekonstitution des Corps und führte die Fusionsverhandlungen mit den in Franco-Guestphalia aufgegangenen Weinheimer Corps (Holsatia Berlin, Brunsviga Hannover, Guestphalia Köln). Als erster Fuchsmajor der Nachkriegszeit engagierte er sich auch für die Wiederbelebung des Aktivenbetriebs. Zudem war er langjähriger AH-Vorsitzender und nahm auch am Wiederaufbau des Weinheimer Verbandes Anteil, u. a. als ständiges Mitglied des WSC-Ehrengerichts und der Kartellkommission. M. trug wesentlich zur Rekonstitution der WVAC Düsseldorf nach dem Krieg bei und war auch dort Mitglied des Vorstandes.

Quelle: Lebenslauf im WSC-Archiv.

 

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Carl Heinrich Büscher

Carl Heinrich Büscher

Suevo-Salingia München (Suevo-Guestphalia), Franconia Braunschweig, Normannia Hannover

* Iserlohn 5.7.1903
† ...

Besuchte die Realschule in iserlohn und die Oberrealschule Krefeld, danach Praktikum bei der Maschinenfabrik Heiligenstädt in Gießen und in der väterlichen Metallwarenfabrik, anschließend ein Jahr Bankvolontär. Studium des Maschinenbaus und der Betriebswirtschaftslehre in München  und Gießen, langjähriger Auslandsaufenthaltz im Auftrag der väterlichen Firma,später  Leiter des Skandinavien- Übersee-Exports bei BMW. Im Zweiten Weltkrieg war B. Fliegeroberleutnant. 1941 wurde er als Fernaufklärer über Russland abgeschossen und kehrte erst 1953 aus sowjetischer Kriegsgefangenschaft zurück. Gründung einer eigenen Firma (Büscher & Heerhaber) in Iserlohn.

B. wurde 1923 bei Suevo-Salingia aktiv. Er focht 14 Partien, davon 5 auf Säbel. 1961 erhielt er das Band der Franconia Braunschweig (Franconia Berlin), 1962 das der Normannia Hannover. 1963 war er maßgeblicher Betreiber der Fusion von Guestphalia und Suevo-Salingia.

1961 wurde B. durch den Vorort Darmstadt zum Vorsitzenden des damaligen Ausschusses für Inneres berufen, der unter ihm mit dem Ausschuss für Äußeres zum Verbandsausschuss vereinigt wurde (1969 aufgelöst). Von 1967 bis 1969 war er zugleich Vorsitzender der Kommission für Fechtfragen, von 1965 bis 1969 Beirat des WVAC-Vorstandes, zugleich bis 1970 Beauftragter des WVAC für die AGA. 1966 bis 1969 arbeitete er im Redaktionsstab der "Wachenburg" mit. 1962/63 war er Redakteur der Festschrift zum 100jährigen Jubiläum des WSC.

 

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