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Erich Feuersänger

Alphabetische Liste (WSC)

Erich Feuersänger

Erich Feuersänger

Neo-Franconia Breslau, Hannovera Hannover

* Minden 26. 2. 1902
† ...

Sohn des preußischen Geh. Oberpostrats Edmund Feuersänger, verbrachte seine Jugend in Düsseldorf, nahm als Gymnasiast 1917/18 als Kriegsfreiwilliger am Ersten Weltkrieg teil und machte 1920 das Abitur. 1921 war er Freikorpskämpfer in Oberschlesien, danach Studium der Rechts- und Staatswissenschaften sowie Betriebswirtschaft in Breslau, Berlin, Bonn, Königsberg und an der Handelshochchule in Berlin. 1925/27 Examen zum Diplom-Kaufmann. Februar 1929 Promotion zum Dr. rer. pol. in Königsberg. Syndikus des Reichsverbandes des Deutschen Hoch- und Tiefbaugewerbes in Berlin, ab Juni 1931 Verbandsrevisor beim Brandenburgischen Sparkassen- und Giroverbandes in Berlin, danach RAD-Führer. Nach 1945 zunächst freiberuflich tätig. 1950 Revisor bei der Hauptverwaltung der Gelsenberg AG in Essen, 1958 Revisor bei der Rheinelbe-Bergbau AG in Gelsenkirchen. Nach Eintritt in den Ruhestand war F. am Aufbau des Akademischen Förderungswerks der Ruhr-Universität Bochum beteiligt.

F. war von 1922 bis 1924 bei Neo-Franconia aktiv. Später erhielt er das Band der Hannovera Hannover. Nach dem Zweiten Weltkrieg initiierte er die Stuhlspende für die Wachenburg. Er war acht Jahre lang Schatzmeister des WVAC, Mitglied der Bildungskommission, tätiger Miarbeiter im Kuratorium Weinheim Seminar und Vertreter des WVAC im CDA. Er setzte sich für die Wiederaufnahme der seit 1956 weitgehend eingeschlafenen Bildungsarbeit von CDA und CDK ein und wurde 1958 zum Beauftragten für staatspolitische Bildung des CDA ernannt. F.s Tätigkeit fiel in die Zeit der Studentenunruhen; er gehört zu denjenigen, die - vergeblich - ein stärkeres hochschulpolitisches Engagement der Corps forderten. Seine Wirksamkeit entfaltete er auch über die Weinheimer Verbände hinaus. Er war Schatzmeister der Arbeitsgemeinschaft Andernach (AGA) und von 1963 bis 1978 Schatzmeister und zuletzt stellvertretender Vorsitzender des CDA. Durch seinen engen Kontakt zu den Sprechern des CDK gab er wichtige Impulse für die Verbändearbeit, insbesondere auch für die sozialpolitische Bildungsarbeit innerhalb des CDK/CDA. Schon 1962 F. regen Anteil an der Gründung der Humboldt-Gesellschaft für Wissenschaft, Kunst und Bildung e. V.

Der WVAC zeichnete ihn für seine Verdienste 1978 mit der Wachenburg-Medaille aus.

Literatur: Der Convent 10/1960, S. 245; Herbert Kessler: Dr. Erich Feuersänger Hannoverae, Wachenburg 26 (1978), S. 135-137

 

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