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Alphabetische Liste (WSC)

Alphabetische Liste (WSC)

Johann Peter Blank

Johann Peter Blank

Saxonia Karlsruhe, Saxonia Hannover

* Berlin 19. 12. 1925
† 13. 01. 2014

Besuchte das Humanistische Gymnasium in Steglitz, ab 1943 Militärdienst bei der Marine. Nach dem Krieg Abitur, anschließend Lehre als Betriebsschlosser, ab Sommersemester 1949 Studium des Maschinenbaus in Karlsruhe und Hannover.

B. wurde am 1.12.1949 bei Saxonia Karlsruhe recipiert, wo er zweimal die erste Charge bekleidete, und am 6.11.1951 beim Kartellcorps Saxonia Hannover. Dort hatte er ebenfalls mehrere Chargen inne. E war als Alter Herr langjähriger Herausgeber der für beide Corps gemeinsamen Corpszeitung "Saxenspiegel". Auf Verbandsebene war er Richter des OWSC-Gerichts, 1992/93 Vorsitzender des WVAC sowie Mitglied und Vorsitzender der Historischen Kommission des WVAC. Daneben gehörte er auch dem Beirat des Stiftervereins Alter Corpsstudenten an.

Lit.: Marcus Brettel, Christian Possienke, Falco Schickerling: Dipl.-Ing. Johann Peter Blank, in: CORPS 2/2014, S.33; Karl-Heinrich Harre: Johann Peter Blank zum Gedächtnis, ebd. S. 34.

 

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Ulrich Anders

Ulrich Anders

Borussia Clausthal

* ... 30. 12. 1926

+ Bochum 3. 3. 1994

Sohn eines Berufsoffiziers, verbrachte seine Kindheit in Oberschlesien, meldete sich 1944 freiwillig zur Wehrmacht und wurde als Achtzehnjähriger mit dem EK I ausgezeichnet. die sowjetische Militärregierung versagte ihm das gewünschgte Jurastudium in Halle, absolvierte nach dem krieg Diuenst als bergbaubeflissener in essen bei der Bergwerrksgesellschaft Victoria Matthias innerhalb der RWE-Gruppe, studiert Bergbau an der Bergakademnie Clausthal und Naturwissenschaften und Phililogie in KÖln, geht ins Lehrfach, Studienrat, Oberstudienrat

aktiv bei Borussia Clausthal, focht dreizehn Partien,  Schatzmeister im Vorstand es AHV der Borussiuaq, warim Vorstand der WNAHv Nochum, M;itglied der Kartellkommission und des Beirats. wurde 1993 mit der Wachenburg-.Medaille ausgezeichnet.

Liut.: Friedrich Tillmann: Ulrich Andres, Der Corpsstudent 1 (1994), S. 188

Reiner Ahren

Reiner Ahren

Saxo-Montania

* ...
† ...

A. machte sein Abitur 1909 am Kaiser-Wilhelm-Gymnasium in Trier und absolvierte anschließend ein halbjähriges Praktikum in einer Aachener Maschinenfabrik. Im WS 1909/10 nahm er das Studium der Eisenhüttenkunde an der Bergakademie Freiberg auf. Nach den Kriegsausbruch 1914 meldete er sich als Kriegsfreiwilliger im 2. Kurhessischen Feldartillerie-Regiment Nr. 47 und wurde im Juni 1916 zum Leutnant d. Res. befördert.  Im oktober 1917 erhielt er Examensurlaub, am 21. 12. 1917 legte er die Diplom-Prüfung ab. Danach kehrte er ins Feld zurück und wurde Anfang 1918 Batterieführer. Das Kriegsende erlebte er auf dem Balkan.

Im Dezember 1918 wurde A. Hochofenassistent auf der Julienhütte in Bobrek OS, gab die Stelle aber wegen der politischen Verhältnisse in Oberschlesien später auf. Ab Oktober 1921 arbeitete er als stellv. Betriebsführer auf dem Krupp´schen Hochofenwerk Hermannshütte bei Neuwied. Nach der Besetzung der Hütte durch die Franzosen wurde er Juni 1923 als Betriebsingenieur und später Erster Assistent zum Hochofenwerk der Friedrich-Alfred-Hütte nach Rheinhausen versetzt. Am 1.1.1928 wurde er Chef des neuerbauten Hochofenwerks in Essen-Bornbeck, das Mitte 1929 angeblasen wurde. 1936 wurde er zum Gruppenvorstand ernannt. Mit der Domntage des Werks Borbeck 1945 trat er in den Ruhestand und war danach als Berater in der Stahlindustrie tätig.

A. war als Student Mitglied der freischlagenden Verbindung Vandalia geworden, die Ende 1917 mit dem Corps Montania Freiberg verschmolz. Er focht elf Mensuren auf Schläger und zwei Säbelchargenforderungen. Als AH-Vorsitzender der Montania vollzog er 1935 die Auflösung des Corps. Auf seine Initiative ging im wesentlichen die Fusion der Corps Montania Freiberg, Saxo-Borussia Freiberg und Franco-Marcomannia Dresden zu Saxo-Montania zurück, die am 10. 11. 1951 vollzogen wurde. A.  wurde erster AH-Vorsitzender des neuen Corps und 1952 zum Ehrenburschen ernannt. Außerhalb seines eigenen Corps war er Vorsitzender und Ehremitglied der WAHV Essen.

Literatur: Nachrichten 1/60 für Saxo-Montanen, S. 2-4

 

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Heinz Flender

Heinz Flender

Hannovera Hannover

* 7. 1. 1910
† 29. 7. 1983

Dipl.-Ing.

Vorsitzender der Comment-Kommissiomn

Georg Wilhelm Montanus

Georg Wilhelm Montanus

Chattia Darmstadt

* Frankfurt am Main 26. 11. 1911
† 3. 4. 1965

M. besuchte die Oberrealschule, studierte Elektrotechnik an der TH Darmstadt und leistete danach aktiven Militärdienst. Am 1. 3. 1939 wurde er Leutnant der Luftwaffe. Er gehörte dem Jagdgeschwader Richthofen an, nahm en an den Luftkämpfen an der Kanalküste teil und war später Führer einer Luftwaffenabteilung in Südwestfrankreich. Zuletzt war er dem Stab des Generals der Jagdflieger in Berlin-Kladow mit dem Spezialgebiet "Jägerführung und Luftverteidigung" zugeteilt. Nach Kriegsende trat er für seinen 1942 in Russland gefallenen Bruder in die väterliche Elektrofirma in Frankfurt am Main ein.

Am 12. 11. 1932 wurde M. bei Chattia aktiv. Er spielte eine maßgebliche Rolle bei der Rekonstitution des Corps 1948 und war bis zu seinem Tod Vorsitzender der Vereinigung Alter Chatten. Auch dem Verbandsinternen Ausschuss des WSC gehört er an, zog sich aber 1962 aus der Verbandsarbeit zurück und nahm nur noch die Vertretung des WVAC in der AGA wahr. M. setzte sich für die Anerkennung Korporationen durch die Hochschule ein, besonders für die umstrittene Lizenzierung an der TH Darmstadt.

 

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