Hannovera Göttingen

Starkenburgia

Starkenburgia Gießen

Das Corps Starkenburgia führt seine Gründung auf den 26. August 1826 zurück, als Mitglieder der Gießener Hassia ein Corps Starkenburgia mit den Farben grün-weiß-rot stifteten. 1828 wurde sie nach Auseinandersetzungen mit der Burschenschaft behördlich verboten. 1833 änderte eine kurzzeitig bestehende Teutonia mit den Farben rot-weiß-gold ihren Namen in Starkenburgia. Auch sie  musste sich 1836 auflösen. Seit 1840 traten Starkenburger wieder in Farben auf. Der 7. August 1840 wurde bis 1920 als Stiftungsdatum geführt.

Seit seiner Gründung 1848 gehörte Starkenburgia dem KSCV an. Das Corpshaus in der Wilhelmstraße wurde 1894 eingeweiht. Im September 1935 löste sich das Corps auf und wurde 1948 durch Mitglieder der nach dem Zweiten Weltkrieg in Gießen gebildeten studentischen Vereinigung "Lese- und Redehall" rekonstituiert.

 

Digitalisate

Constitution der Starkenburgia vom 18. Juli 1833 (§§ 1-16) (pdf)

Constitution der Starkenburgia vom 18. Juli 1833 (§§ 17-34) (pdf)

Constitution der Starkenburgia vom 18. Juli 1833 (§§ 35ff.) (pdf)

Constitution der Starkenburgia von 1840 in der Fassung vom WS 1843/44 (Titel) (pdf)

Constitution der Starkenburgia von 1840 in der Fassung vom WS 1843/44 (Teil 1) (pdf)

Constitution der Starkenburgia von 1840 in der Fassung vom WS 1843/44 (Teil 2) (pdf)

Constitution der Starkenburgia von 1840 in der Fassung vom WS 1843/44 (Teil 3) (pdf)

Constitution der Starkenburgia von 1846 in der Abschrift von 1856 (Titel) (pdf)

Constitution der Starkenburgia von 1846 in der Abschrift von 1856 (Teil 1) (pdf)

Constitution der Starkenburgia von 1846 in der Abschrift von 1856 (Teil 2) (pdf)

Constitution der Starkenburgia von 1846 in der Abschrift von 1856 (Teil 3) (pdf)

Constitution der Starkenburgia von 1846 in der Abschrift von 1856 (Teil 4) (pdf)

Constitution der Starkenburgia von 1846 in der Abschrift von 1856 (Teil 5) (pdf)

Constitution der Starkenburgia von 1846 in der Abschrift von 1856 (Teil 6) (pdf)

Constitution der Starkenburgia von 1846 in der Abschrift von 1856 (Teil 7) (pdf)

Constitution der Starkenburgia von 1846 in der Abschrift von 1856 (Transskription) (pdf)

Constitution der Starkenburgia von 1846 in der Abschrift von 1856 (Transskription der Fassung von 1885) (pdf)

 

Kontakt

Corps Starkenburgia
Wilhelmstraße 38
35392 Gießen

Webseite: www.corps-starkenburgia.de
e-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Wikipedia: Corps Starkenburgia Gießen
Informationen im BAM-Portal

 

 

Vandalia-Teutonia Berlin

Vandalia-Teutonia Berlin

Das Corps Vandalia-Teutonia entstand 1953 aus dem Zusammenschluss der früheren Corps Vandalia und Teutonia Berlin. Vandalia ging aus der Berliner Burschenschaft Alemannia hervor, wurde am 16. 11. 1851 als Corps Vandalia gestiftet und am 20. 12. 1851 in den Berliner SC aufgenommen. Von 1890 bis 1897 war sie suspendiert. Zunächst dem Blauen Kreis zugehörig, brach Vandalia in den 1920er Jahren alle bisherigen Beziehungen ab und beteiligte sich 1927 an der Gründung des Magdeburger Kreises.

Vorzimmer der Kneipe der Vandalia BerlinTeutonia wurde am 18.4.1866 in Berlin als Freie Burschenschaft Teutonia durch Studenten der Gewerbeakademie Berlin gegrüdet und 1868 in ein freies Corps umgewandelt. Seit 1877 gehörte sie dem Berliner SC an. Von 1885 bis 1905 war sie wegen Nachwuchsmangels suspendiert.

Vandalia suspendierte 1935, Teutonia 1936. Am 30. 4. 1953 erfolgte die Vereinigung zu Vandalia-Teutonioa und die Wiederaufnahme des Aktivenbetriebs.

 

Archivbestand

Das Archiv der Vandalia-Teutonia umfasst nur in geringen Umfang Schriftgut aus der Zeit vor 1935/36, darunter Protokoll- und Mensurbücher sowie Semesterberichte der Vandalia. Aus der Zeit nach der Vereinigung und Rekonstitution 1953 sind (mit Lücken) Akten des CC, des AHV und des Wohnheimvereins überliefert. Bemerkenswert ist der umfangreiche Bildbestand.

Die Erschließung des Archivs ist in Vorbereitung.

 

Kontakt

Corps Vandalia-Teutonia
Riemeisterstraße 4
14169 Berlin

Webseite: www.v-t.de
e-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Wikipedia: Corps Vandalia-Teutonia Berlin

 

 

Teutonia Dresden

Teutonia Dresden

Teutonia Dresden wurde am 18. November 1859 durch den Zusammenschluss des Fechtkränzchens "Fidelitas" und des "Singevereins" der Polytechnischen Schule als Landsmannschaft „Teutonia“ gegründet. Am 17. Dezember 1863 wandelte sie sich in ein polytechnisches Corps um. 1866 erfolgte mit der Stiftung des Tochtercorps Thuringia zugleich die Gründung des Dresdner Senioren-Convents (SC). Der SC wurde 1875 mit den Corps Teutonia, Thuringia und Marcomannia in den Weinheimer Senioren-Convent (WSC) aufgenommen. Während der Verbandskrise von 1883/84 verblieb Teutonia 1883 zunächst im WSC, trat dann aber mit den übrigen Corps der SC zu Dresden und Darmstadt aus dem "alten" WSC aus, der dann bis zu seiner Selbstauflösung 1889 nur noch an den Bergakademien Clausthal und Freiberg, aber nicht mehr an Technischen Hochschulen bestand. Dem 1884 durch die SC zu Karlsruhe, Hannover und Stuttgart sowie das Corps Teutonia Braunschweig auf Grundlage des alten Comments gegründeten "neuen" WSC trat Teutonia 1893 bei.

1906 wurde der Dreibundvertrag zwischen Teutonia Freiberg, Montania Clausthal und Teutonia Dresden abgeschlossen. Im 1934 trat das Corps nach einem Konflikt mit dem damaligen WSC-Führer Winter aus dem WSC aus. Anlass waren die Verschmelzung des WSC mit dem Rudolstädter Senioren-Convent (RSC) und die autoritäre Verbandspolitik des WSC-Führers. 1935 vollzog das Corps unter dem Druck der Nationalsozialisten die Selbstauflösung. Weil eine Rekonstitution in Dresden in der DDR nicht möglich war, wurde 1950 in Stuttgart der „Verein Alter Stuttgarter und Dresdener Teutonen e.V.“ gegründet. Durch vertragliche Regelungen mit Teutonia Stuttgart, Palaeo-Teutonia Aachen und Montania Clausthal wurde das Überleben der Teutonia trotz Suspension gesichert und ermöglichte am 26. Februar 1966 die Rekonstitution an der Ruhr-Universität Bochum mit dem Namen: „Corps Teutonia Dresden in Bochum“.  1994 erfolgte die Restitution in Dresden.

 

Archivbestand

Das Archiv der Teutonia umfasst im wesentlichen Archivgut aus der Zeit nach 1945 sowie aus den Jahren zwischen den beiden Weltkriegen. Archivalien aus der Zeit vor 1900 sind nur noch in geringem Umfang vorhanden. Durch Auslagerung während der NS-Zeit gingen Teile verloren.

Eine Parallelüberlieferung befindet sich im Staatsarchiv Dresden (Sign.: 13454: Kassenbücher aus den 1890ern, Protokollbuch aus den 1920ern).

 

Kontakt

Corps Teutonia Drtesden
Caspar-David-Friedrich-Straße 19
01217 Dresden

Webseite: www.teutonia-dresden.de
E-Mail: aktivitas [at] teutonia-dresden.de

 

 

Guestphalia Halle

Guestphalia Halle

1789 konstituierte sich in Halle eine westfälische Landsmannschaft und beteiligte sich 1794 an der Stiftung des Corps Guestphalia Erlangen. Noch im gleichen Jahr wurden zwischen beiden Landsmannschaften Kartellbeziehungen aufgenommen, zu denen 1795 noch ein Kartell mit Guestphalia Jena trat. Damit war der Grundstein für das sog. „Westfalenkartell“ gelegt, das 1799 offiziell begründet und bis 1820 auf die Universitäten Würzburg, Göttingen, Bonn, Berlin, Heidelberg und Marburg ausgedehnt wurde. 1808 beschloss man eine gemeinsame Constitution, 1812 gemeinsame Grundprinzipien.

Durch die Aufhebung der Universität durch Napoleon (Oktober 1806) erfuhr der Betrieb nur eine kurze Unterbrechung. Gravierender war die Bildung der burschenschaftlich orientierten Verbindung Teutonia als Folge des Einheitsgedankens der Befreiungskriege (1814). Sie nahm die Mitglieder der bisherigen Landsmannschaften überwiegend in sich auf, beschloss aber bereits nach fünf Jahren (Februar 1819) ihre Selbstauflösung. Die früheren Landsmannschaften Pomerania, Guestphalia und wohl nur wenig später Marchia formierten sich neu und bildeten den Hallenser Senioren-Convent.

In den 1830er Jahren musste Guestphalia kurzzeitig suspendieren und wurde am 18. Juli 1840 rekonstituiert. Dieses Datum wurde bis 1926 als Stiftungsfest gefeiert. Mit Ausbruch des Deutsch-Französischen Krieges, an dem alle Aktiven als Soldaten teilnahmen, trat eine erneute Suspensionszeit ein, die durch Rekonstitution am 29. April 1874 beendet werden konnte. Auch von 1916 bis 1918 ruhte der Aktivenbetrieb kriegsbedingt. Zur Zeit des Nationalsozialismus wurde das Corps am 11. Oktober 1935 erneut suspendiert. Das Corpshaus in der Burgstraße wurde, um einer Beschlagnahme zuvorzukommen, verkauft und mit dem Inventar im Hotel „Stadt Hamburg“ ein Traditionszimmer eingerichtet. 1938 beteiligten sich einige Alte Herren des Corps an der Gründung der SC-Kameradschaft „Gustav Nachtigal“, die bis Kriegsende bestand.

1950 beteiligte sich Guestphalia mit anderen ehemaligen Hallenser Corps an der Stiftung des Corps Saxonia Frankfurt. Nach Lösung dieser Bindung (1956) erfolgte 1958 die eigenständige Rekonstitution in Münster/Westfalen. Zum Sommersemester 2006 wurde der Sitz wieder nach Halle zurückverlegt.

 

Archivbestand

Das historische Archiv ging durch Krieg und Vertreibung weitgehend verloren. Der erhaltene Bestand an Schriftgut und Bildern aus der Vorkriegszeit ist unerschlossen und ebenso wie die nach 1945 gebildete Überlieferung derzeit nur eingeschränkt nutzbar.

 

Kontakt

Corps Guestphalia Halle
Burgstraße 40
06108 Halle (Saale)

Webseite: www.guestphalia-halle.de

 

Holsatia Kiel

Holsatia Kiel

Holsatia konstituierte sich Ende des Sommersemesters 1813. Als eine Kieler Besonderheit umfasste sie damals nahezu die gesamte Studentenschaft, wurde in dieser Form aber Ostern 1823 aufgehoben. Am 31. 8. 1823 wurde sie als Corps Holsatia neu gegründet. Wegen der Rückdatierung der Saxonia auf das Jahr 1838 nahm sie 1895 den 1. 8. 1818 als Stiftungstag an. Ein konkreter Beleg für dieses Datum ist allerdings nicht nachweisbar. 1829 wurde aus Holsatia heraus ein zweites Corps Slesvicia mit den Farben blau-weiß-rot gegründet, das gemeinsam mit Holsatia den ersten Kieler Senioren-Convent bildete. 1833 wurden beide zur Slesvico-Holsatia vereinigt, die sich später suspendierte und am  23. 1. 1838 neu gestiftet wurde.

In der schleswig-holsteinischen Landesgeschichte trat Holsatia durch seine Beteiligung am Schleswig-Holsteinischen Krieg (1848–1851) hervor. Unmittelbar nach der Erhebung musste das Corps erneut suspendieren und wurde am 12. 12. 1855 wieder gegründet. Seit 1859 gehörte Holsatia als Einzelmitglied dem Kösener Senioren-Convents-Verband (KSCV) an. Der SC zu Kiel trat als ganzes dem KSCV erst im Jahre 1865 bei. In den folgenden Jahren kam es noch mehrfach zur Suspension, u. a. bis 1873 und von 1895 bis 1905.  Im Dezember 1909 wurde der aus einer Reservekasse hervorgegangene Vereins Alter Kieler Holsaten e. V. gegründet.

In der NS-Zeit wurde der Aktivenbetrieb 1936 eingestellt und das Corps erneut suspendiert. Nach der Rekonstritution war Holsatia an der Wiedergründung des KSCV beteiligt.

 

Forschungsstand

Die erste umfassende Corpsgeschichte veröffentlichte Friedrich Oehlkers im Jahr 1908(Geschichte des Korps Holsatia zu Kiel, Zossen-Berlin 1908). Ihr folgte 1938/39 der als Festschrift zum (damals) 120. Stiftungsfest herausgegebene Band "Das Corps Holsatia in der Geschichte Schleswig-Holsteins" von Hermann Hagenah. Wissenschaftlichen Anforderungen genügt Thomas Otto Achelis' "Geschichte des Corps Holsatia in Kiel 1813-1936" (Kiel 1957), zwei Jahre später ergänzt durch einen Band "Berichtigungen und Ergänzungen". Weiterhin erschien: Ernst Siegfried Buresch: 'Karzerbucheintragungen als Zeugen für die Geschichte des Corps Holsatia und für das erste Auftreten der schleswig-holsteinischen Landesfarben blau-weiß-rot' (Kiel 1948).

Die Mitgliederliste wurde zuletzt in insgesamt sechs Heften zwischen 1963 und 1967 herausgegeben.

 

Archivbestand

Das Archiv gliedert sich in zwei Teilbestände: Der ältere Teil, umfassend die meisten Vorkriegsakten, wurde in den 1950er Jahren von Ahasver von Brandt, damals Stadtarchivar in Lübeck, erschlossen. Er wird heute im Kieler Stadtarchiv verwahrt. Der jüngere Teil beinhaltet die Schriftgutüberlieferung des CC der Holsatia, des Vereins Alter Kieler Holsaten e. V., des Hausvereins und der Studentensegelgesellschaft Holsatia e. V. sowie Nachlässe einzelner Corpsmitglieder seit 1949 und geringe Altbestände. Er befindet sich auf dem Haus der Holsatia im Niemannsweg.

Die Benutzung für beide Teilbestände erfolgt über das Corps Holsatia.

 

Kontakt

Corps Holsatia Kiel
Niemannsweg 91
24105 Kiel

Webseite: www.corps-holsatia.de
e-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!