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Willkommen auf den Seiten des Kösener und Weinheimer Archivportals!

Das Archiv des Kösener Senioren-Convents-Verbandes und des Verbandes Alter Corpsstudenten e. V. (Kösener Archiv) und das Archiv der Weinheimer Corpsstudenten (WSC-Archiv) bewahren die Schriftgutüberlieferung zweier studentischer Korporationsverbände, deren Bestände bis in das 18. Jahrhundert zurückreichen.

Der Kösener Senioren-Convents-Verband (KSCV), 1848 in Jena gegründet, ist der älteste Verband studentischer Korporationen in Deutschland. Der VAC als Zusammenschluss der "Alten Herren" entstand 1888 und erhielt 1898 die Rechte einer juristischen Person. Beiden Verbänden gehören heute über die einzelnen Mitgliedsverbindungen (Corps) zusammen rund 18.000 Mitglieder an. Ihr Archiv, das neben der zentralen Überlieferung der beiden Verbände auch andere studenten- und hochschulgeschichtliche Sammlungsbestände verwahrt, befindet sich seit 1935 im Institut für Hochschulkunde in Würzburg.

Der Weinheimer Senioren-Convent (WSC) war urspünglich der Verband der Corps an den Technischen Hochschulen in Deutschland und der Schweiz. Gegründet 1863 durch die SC zu Karlsruhe, Stuttgart und Zürich, breitete er sich später auch auf andere Technische Hochschulen und die Bergakademien in Freiberg i. Sa. und Clausthal aus. Archiv des KSCV und des WSC1934 vereinigte er sich mit dem als Verband von Korporationen an Veterinärmedizinischen Hochschulen gegründeten Rudolstädter Senioren-Convent (RSC), der schon Anfang des 20. Jahrhunderts auch an Universitäten und anderen Hochschularten Fuß gefasst hatte. Heute haben der WSC und der Weinheimer Verband Alter Corpsstudenten (WVAC) etwa 9200 Mitglieder.

Über die engere Geschichte der Verbände und ihrer Einzelkorporationen hinaus ist ihre archivische Überlieferung auch für die allgemeine Hochschul- und Studentengeschichte von Interesse. Die Corps und ihre örtlichen Senioren-Convente (SC) nahmen an vielen Universitäten Funktionen studentischer Selbstverwaltung und Repräsentation wahr. Auch wenn der Alleinvertretungsanspruch nach 1850 zunehmend von anderen Korporationen und Freistudenten infrage gestellt wurde, blieb den SC bis ins 20. Jahrhundert hinein eine repräsentative Vorrangstellung. Zwischen den beiden Weltkriegen bauten die Corps ihren hochschulpolitischen Einfluss durch Kooperationen mit anderen Korporationsverbänden wieder aus. Mit den Archiven des Allgemeinen Deutschen Waffenrings (ADW) und des Erlanger Verbände- und Ehrenabkommens (EVA), die im Kösener Archiv überliefert sind, ist auch diese Phase dokumentiert.

Das Kösener und Weinheimer Archivportal gibt einen Überblick über die vorhandenen Archivalien in den beiden Verbandsarchiven. Zugleich ermöglicht es einen Zugriff auf die Bestände einzelner Corpsarchive und bündelt so das gesamte Kösener und Weinheimer Archivwesen auf einer Plattform. Die unter "Einzelne Corpsarchive" aufgeführten Archive befinden sich allerdings nicht im Institut für Hochschulkunde und können nur bei den jeweiligen Corps eingesehen werden.

Daneben versteht sich das Archivportal als digitales Informationsangebot zur Geschichte der Corpsverbände. Relevante Quellen aus den Archiven (Publikationen der Verbände, Satzungen und Statuten, Protokolle, Schlüsseldokumente zur Verbandgeschichte) werden nach und nach digitalisiert und im Bereich Digitales Archiv online zugänglich gemacht.

 

Dr. Florian Hoffmann
Bernhard Edler von Lapp (Kustos des Kösener Archivs)

Hartmut Fischer

Hartmut Fischer

Hasso-Nassovia Marburg EM, Schacht Leoben, Nassovia Würzburg, Visigothia

* Würzburg 20 12. 1929
† Erkrath 08. 10. 2010

1944/45 Teilnahme am Zweiten Weltkrieg als Panzergrenadier, 1950 Abitur am Realgymnasium in Hann.-Münden, danach Bergbaubeflissener beim hessischen Oberbergamt, 1951 bis 1955 Studium des Bergfachs in Marburg, Leoben und Berlin, 1955 Bergreferendar, 1958 Assessor des Bergfachs, 19655 Promotion zum Dr.-Ing an der TU Berlin. F. war ab 1958 bei der Gerwerkschaft Auguste Victoria (BASF-Gruppe) in Marl/Westfalen beschäftigt, zunächst als Leiter der Aus-, Vor- und Herrichtung für drei Bergwerke, dann Stabschef des Grubenvorstandes, Leiter der Bergtechnik und -wirtschaft, Direktor mit Gesamtprokura für Organisation, kaufmännische und technische Revision, Direktor und Leiter des Geschäftsbereichs Materialwirtschaft und Einkauf, zuletzt Leiter des Unternehmensbereichs Logistik mit Materialwirtschaft, Lagertechnik, Einkauf und Fuhrpark. 1990 im Ruhestand, danach selbständig mit Ingenieurbüro Dr. Fischer Consulting.

F. wurde am 31.12.1951 bei Hasso-Nassovia recipiert und bekleidete dort die erste Charge. Nach seinem Wechsel nach Leoben wurd eer dort am 10.1.1953 bei Schacht aktiv. Bei Hasso-Nassovia wurde er 1956 Mitglied der Corpskommission, 1969 bis 1979 war er Vorsitzender des AH-Vereins, 1974 wurde er zum Ehrenmitglied ernannt. Von 1980 bis 1996 war er Vorsitzender der Corpskommission. 1979 verlieh ihm das Eiserne Kartellcorps Nassovia das Band, wo er auch Mitglied und von 1980 bis 1995 Vorsitzender des Beirats war. Von 1980 bis 1985 war er bei Nassovia Mitglied des AH-Vorstandes. Nach der Rekonstitution der Visigothia Rostock (Patencorps der Nassovia) erhielt er 1994 auch deren Band und war ab 1996 Vorsitzender der Satzungskommission. Von 1967 bis 1986 war F. Vorsitzender des AHSC Vest-Recklinghausen, ab 1988 dessen Ehrenvorsitzender.

Auf Verbandsebene war F. von 1971 bis 1986 Mitglied des Gesamtausschusses des VAC, 1973 bis 1985 Beauftragter des VAC-Vorstandes für Druckschriften und redaktionelle Angelegenheiten der Deutschen Corpszeitung. In diese Zeit fällt unter anderem die von ihm koordinierte Herausgabe der 6. Auflage des "Handbuchs des Kösener Corpsstudenten". Von 1975 bis 1981 war er Vorsitzender des Beirats der Informationszentrale (IZ), 1974 bis 1981 Initiator und Leiter des Gesamtsystems "Studienstarthilfe". Er gehörte dem Verein Kösener Archiv e. V. an und war ständiger Gast der Historischen Kommission des KSCV. 1971 bis 1975 war F. Beauftragter des GA zur Mitarbeit im VAC-Vorstand Saarbrücken. 1986 war er Mitgründer des Stiftervereins Alter Corpsstudenten e. V. und bis zu seinem gesundheitsbedingten Ausscheiden im Mai 1998 Vorsitzender des Beirats des Stiftervereins und damit Mitglied des Vorstandes.

Für sein corpsstudentisches Engagement wurde er u. a. mit der VAC-Silberschale (1986), der Rudelsburg-Plakette (1984), der Medaille der Stadt Würzburg für Verdienste um die Stadt Würzburg (1987), der Fabricius-Medaille des CDA (1990) und der Wachenburg-Medaille des WSC (1998) ausgezeichnet.

Veröffentlichungen: Die heutigen Aufgaben des Corpsstudententums, DCZ 76 (1975), S. 245-250.

 

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Walter Richter

Walter Richter

Vandalia Rostock

* Boizenburg 30.11.1906
† Hannover 27.11.1979

Stud. jur. an der Handelshochschule Berlin und an der Universität Rostock. Dr. jur.; Richter in Mecklenburg und Scxhlesien. Nach 1945 Rechtsanwalt, Steuerberater und Wirtschaftsprüfer. 1959 Justiziar der Kali-Chemie AG.

Richter war seit 1933 Angehöriger der Vandalia Rostock. Ein Namen machte er sich unter anderem als Studentenhistoriker, besonders auf dem Gebiet der Stammbuchforschung des 18. Jhds. und für die Erforschung der mecklenburgischen (vandalischen) Studentenverbindungen.

Veröffentlichungen: Die Landsmannschaft der Mecklenburger im 18. Jahrhundert, EuJ 20 (1975), S. 7-32; Die vandalische Verbindung zu Rostock 1750-1824, EuJ 21 (1976), S. 15-55

 

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