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Aktuelles

Aktuelles

Zentrale Nachlassdatenbank

Zentrale Nachlassdatenbank

Das Kösener Archiv ist seit Dezember 2010 an die Zentrale Datenbank Nachlässe (ZDN) des Bundesarchivs angeschlossen, die an das von Wolfgang Mommsen herausgegebene Verzeichnis "Die Nachlässe in den deutschen Archiven" (1971/81) anknüpft. Die ZDN erschließt heute ca. 25.000 Nachlässe in über 1000 Institutionen und ermöglicht nun auch einen Zugang zu den studentenhistorisch relevanten Nachlässen im Kösener Archiv, darunter den von Wilhelm Fabricius, Carl Manfred Frommel und Georg Meyer-Erlach.

Die Datenbank enthält eine kurze biographische Notiz zum Nachlasser, Angaben zu Laufzeit, Inhalt und Erschließungsstand und einen Verweis auf das Online-Findbuch.

Weitere Informationen unter www.nachlassdatenbank.de

Karlsruher SC-Archiv erschlossen

Karlsruher SC-Archiv erschlossen

Als einziges Archiv eines SC an Technischen Hochschulen ist das Archiv des SC zu Karlsruhe Ende der 1920er Jahre nahezu vollständig in das Verbandsarchiv des WSC gelangt. Genau genommen war es ursprünglich wohl so, dass das Verbandsarchiv beim ältesten SC aufbewahrt wurde, und als der WSC seine Bestände an das Institut für Hochschulkunde abgab, wurden die Karlsruher Bestände mit übergeben. Das erwies sich jetzt als Vorteil, denn das Archiv des SC zu Karlsruhe wurde als erster Bestand des WSC mit einem eigenen Findmittel erschlossen. Bedeutung kommt ihm vor allem durch sein Alter zu: die frühesten Archivalien reichen bis in die Anfangsjahre des SC um 1840 zurück und bieten somit einen wertvollen Einblick in die Frühzeit des Corpsstudententums an einer Technischen Hochschule, zu einer Zeit als der SC auch Funktionen einer allgemeinen Studentenvertretung und studentischer Ehrengerichtsbarkeit wahrnahm.

Überliefert sind hier nicht nur Comments, Protokollbücher, Mensurbücher (Unparteiischenbücher) und Schriftwechsel des SC, sondern auch die Akten des Corps Borussia Karlsruhe, das nur von 1856 bis 1858 bestand, und einige später übergebene Unterlagen des Corps Saxonia.

Schlesier

Schlesier-Constitutionen neu im Archiv

Drei historische Exemplare der Corpsconstitution hat das Corps Silesia-Breslau zu Frankfurt/O. dem Kösener Archiv als Depositum übergeben. Bei dem ältesten Exemplar handelt es sich um die Gründungsconstitution aus dem Jahr 1821.

Silesia geht in seinen ältesten Wurzeln auf das 1787 an der damaligen Universität Frankfurt/O. gegründete Schlesische Kränzchen zurück, das nach der Verlegung der Universität 1811 als Landsmannschaft in Breslau weiterbestand. Nach den Befreiungskriegen gingen die Landsmannschaften vorübergehend in der Burschenschaft auf. Silesia wurde in Abgrenzung zur Burschenschaft am 24. Mai 1821 neu gestiftet, bestand bis 1935 in Breslau und von 1951 bis 1995 in Köln (bis 1974 mit parallelem Aktivenbetrieb an der RWTH Aachen). 2000 erfolgte unter Fusion mit dem Corps Borussia-Polonia unter dem Namen "Borusso-Silesia" die Verlegung an die Universität Frankfurt/O. Seit 2007 führt das Corps wieder den ursprünglichen Namen "Silesia-Breslau".

Für die Benutzung der drei Constitutionen - die beiden jüngeren stammen von 1833 und 1866 - stehen auch Digitalisate zur Verfügung.